| Hier itht dath ersthte deutsche Fernthehen mit der Tagethschau |
So wie ein
Pianist sein "Hand-Werk" beherrschen sollte, muss
ein professioneller Sprecher sein "Mund-Werk" beherrschen.
Oder möchten Sie sich die Nachrichten auf bayerisch oder
hessisch anhören? Jeder Dialekt verfremdet eine Information
und lenkt von deren Gehalt ab. Auch jeder Sprechfehler (siehe
oben) würde so im Vordergrund stehen, dass die Information
verloren ginge. Grundlage der professionellen Präsentation
ist die "deutsche Standardlautung" - die Norm der
Aussprache. Gut zu sprechen bedeutet allerdings nicht, übertrieben
zu artikulieren. Beim Moderieren/Nachrichten präsentieren
sollten Sie nicht über Ihre "Spreche" nachdenken:
in einem Konzert zeigt der Pianist ja auch nicht seine Fingerübungen.
Die Standardlautung sollte Ihnen so zur Verfügung stehen,
dass sie zur "zweiten Natürlichkeit" geworden
ist - und Sie sich damit authentisch fühlen. Sprechen können
heisst: vergessen können, dass man sprechen kann.
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Inhalte:
• Ausspracheregeln der deutschen Standardlautung - das
Wichtige in Kürze
• Übungen zum "S": Gwyneth hatte Lord Molesworth
einen Schlipth bethorgt
• Artikulationstraining: das Zungen-Lippen-Gaumen-ABC
• Assimilation: Lautverbindungen flüssig sprechen
• Dialekt: Korrektur abweichender Laute
Bitte mitbringen:
• Aktuelle Airchecks / Videos mit dazugehörigen Texten
• drei Leuchtstifte (gelb, rot, blau)
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